WHO und Drosten gegen Spahn

Das Bundesgesundheitsministerium will Maßnahmen auf­recht­erhal­ten, „bis sich auf Populationsebene Grundimmunität durch die Impfungen ein­stellt„. Das steht in einer Antwort auf eine Anfrage auf fragdenstaat.de.

Im März wur­de hier eine ganz ande­re Lesart von Christian Drosten gezeigt. Sie stammt aus einer Zeit, bevor die Charité im März 2020 249.550 $ von der Gates-Stiftung zum Zweck der „Entwicklung von Diagnose- und Virologietools, um eine schnel­le Reaktion auf das neu­ar­ti­ge Coronavirus 2019 zu ermög­li­chen„, bekam.

Quelle: 3sat.de (seit dem 6.4.21 nicht mehr verfügbar) 

Auch bei der WHO heißt es anders:

»Herdenimmunität ist der indi­rek­te Schutz vor einer Infektionskrankheit, der ein­tritt, wenn eine Population ent­we­der durch eine Impfung oder eine durch frü­he­re Infektionen ent­wi­ckel­te Immunität immun ist.«

Kurzzeitig hat­te die WHO Ende letz­ten Jahres die Definition auch nur auf Impfungen bezo­gen (s. Herdenimmunität ein­fach umde­fi­niert – und wie­der zurück).

Author: aa