Wenn ES kein Faschismus ist, wie können wir ES benennen?

Die Leserin Elke Essien stellt dazu ihre Gedanken zur Diskussion:

»Wie sol­len, dür­fen wir ES denn benen­nen ? Ich bin Ihnen dank­bar, dass Sie immer dafür gesorgt haben, dass hier im Blog kei­ner aus­flippt oder zu offe­ner Gewalt auf­ruft. Und auch kei­ne Mengele / Hitler sons­ti­gen Vergleiche zulas­sen. Alles klar.

Aber damit steht man da mit sei­nen Einsichten, Ansichten, Wut und auch Entsetzen dar­über und hat kei­nen Namen dafür.
Solange ES kei­nen Namen hat, wird es kei­ne Aufarbeitung geben.
Man darf nicht den Holocaust ver­harm­lo­sen, rich­tig. Darauf machen Sie immer auf­merk­sam. Aber damit ist das ES, was hier pas­siert, noch nicht in Worte gefasst. Und damit ver­harm­lost man ES…. außer , dass jedem hier klar ist, hier stimmt ganz viel nicht.
Aber es ist ja kein intel­lek­tu­el­les Sparring, wor­über wir hier sprechen.
Sicher muss ich Ihnen nicht die ein­zel­nen „ Strafpunkte“ aufzählen ?
Damit, dass es man es nicht als Verbrechen beti­telt, macht es einen sprach- und hilflos.
Und die Täter die ich nicht in Anführungszeichen schrei­be, spre­chen hin­ter­her wegen der guten Arbeitsteilung von NICHT WISSEN ?
Aufarbeitung / Mein Vorschlag
Hinterher kann man nicht ein­fach so tun, als hät­te es ES nicht gege­ben und nicht die glei­chen Menschen dür­fen wie­der sol­che weit­rei­chen­den Entscheidungen treffen. 
Statt des­sen, wie es in Südafrika zumin­dest gedacht war : Die Menschen, die sich öffent­lich zu ihren Taten beken­nen, bekom­men kei­ne Strafen.
Die Verbrechen :
Für mich ist es immer ein Unterschied, ob jemand gegen bes­se­res Wissen han­delt. Ab dann ist es ein Verbrechen.
Dieses bes­se­re Wissen muss ich in der gesam­ten Regierung voraussetzen.
Wenn ich als sowohl medi­zi­ni­scher, betriebs­wirt­schaft­li­cher usw. Laie mir das anle­sen und logisch nach­voll­zie­hen kann, dann muss ich das von Regierungsmitarbeitern erwar­ten dür­fen. Und das seit Januar 2020.
Lügen, die mit 2 Stunden Recherche als die­se zu erken­nen sind , zu ver­brei­ten, um die gan­ze Welt in SCHOCKSTARRE zu brin­gen und anschlies­send durch die Massnahmen in einem psy­cho­ti­schen Zustand zu halten.
Die Dramatik, die vie­le Menschen in ihrer nack­ten Existenz trifft, in ihrem gan­zen Dasein trifft, muss genannt wer­den dür­fen. Und als Verbrechen benannt wer­den dürfen.
Auch wenn es einen sel­ber NICHT in die­ser Dramatik betrifft, muss ich doch ver­ste­hen und in SPRACHE fas­sen dür­fen, was hier geschieht.
Ich lie­be die deut­sche Sprache, obwohl ich auch ande­re kann und lie­be, und es gibt genü­gend Worte für das was hier geschieht.
Es stellt sich doch die Frage: wie begeg­ne ich mit zivi­li­sier­tem Denken, demo­kra­ti­schen Methoden die­sem ES ? Dazu muss ich erst ein­mal wis­sen, was / wer ist die­ses ES. 
Es wäre wich­tig, die VERBRECHEN auf­zu­lis­ten …..und wirk­lich mit den recht­li­chen Straftatbeständen in Worte zu fassen.
Es wäre wich­tig, zu ver­ste­hen zu geben, dass fast kein Mensch auf der Welt davon unbe­rührt bleibt. Von „ durch unter­las­se­ne Hilfeleistung“ Tod bis eben „ nur“ Maske anziehen. 
Die von vorn­her­ein klar abseh­ba­ren Folgen zu benennen.
Und schluss­end­lich klar zu sehen, wer hat dar­an AKTIV teil­ge­nom­men durch poli­ti­sche Entscheidungen.
Genügend Menschen sind hier bei Ihnen ver­sam­melt, denen es in nicht um Rache geht ( das kann man zumin­dest nach dem Zähneputzen wie­der weg­drü­cken). Es geht dar­um, wie­der in die­sem schö­nen Land, auf die­ser schö­nen Welt ein gemein­schaft­li­ches Leben füh­ren zu kön­nen mit allen Aspekten der Freiheit und Selbstbestimmung. Es heißt doch immer so schön, Freiheit hört da auf, wo ich die Freiheit Anderer begren­ze. Ist das Alles ? Der kleins­te gemein­sa­me Nenner? An die­sem Satz stö­re ich mich schon lan­ge, aber es ver­ste­hen nicht sovie­le, wenn ich sage, da geht ein biß­chen mehr. Und das ist eben der Aspekt der Gemeinschaft. Gemeinschaft heisst doch, sich ein­brin­gen mit dem was man kann / hat. Der Allgemeinheit zur Verfügung stel­len , genau so wie Sie es hier tun. Da möch­ten vie­le Gleichgesinnte wie­der hin.
Ich ver­steh Geschichte so : Einzelfälle kön­nen schreck­lich und dra­ma­tisch sein. Kann ich aber lei­der nicht ändern, wenn in Pakistan zwei Busse zusam­men sto­ßen. Deswegen ist das kei­ne Nachricht, noch nicht ein­mal mit nega­ti­vem Unterhaltungswert. Aber wenn die glei­chen Dinge immer wie­der gesche­hen, ohne das man hin­schaut, sor­tiert Ursachen und Wirkung ( schlech­te Strassen, Busse ohne Bremsen etc.) und plant kei­ne Veränderungen, dann ist es sys­te­ma­tisch. Und wenn dann weder der poli­ti­sche Wille da ist, noch das Geld dafür aus­ge­ge­ben wird, son­dern statt des­sen für Waffen, ab dann sind es VERBRECHEN und VERBRECHER, die so entscheiden.
Es gibt vie­le Beispiele dafür in Deutschland und es gibt auch ganz ganz phan­tas­ti­sche Beispiele, was man mit dem Geld und dem poli­ti­schen Willen errei­chen kann. FÜR ALLE.«
Author: aa