Teflon trifft Volkes Stimme

Bild“ spürt es, es grum­melt in der Bevölkerung, vor allem unter Eltern. „BILDUNGSMINISTERIN ZU SCHUL-DESASTER: 9 Minuten nur Ausflüchte!“ ist die­ses Video dort überschrieben.

Der Artikel dazu steht unter der Überschrift „TROTZ MANGELNDER IMPFANGEBOTE: Schon jeder zwei­te Lehrer geimpft!„. Während die GEW-Chefin schimpft:

»„Der Impffortschritt bei den Lehrerinnen und Lehrern ist aber immer noch zu lang­sam. Zwischen 40 und 60 Prozent sind – zumin­dest mit der ers­ten Dosis – geimpft. Gerade bei den Lehrkräften, die zur Priogruppe 3 gehö­ren, man­gelt es immer noch an Impfangeboten.“ Die gene­rel­le Aufhebung der Impfpriorisierung dür­fe des­halb nicht zu einer Verzögerung der Lehrerimpfungen führen.«,

ver­kün­det die Konkurrenz vom Beamtenbund:

»Ein nen­nens­wer­ter Teil der Lehrer wer­de bis zum Ende die­ses Schuljahres zwar noch nicht geimpft sein, sagt Lehrerpräsident Heinz-Peter Meidinger (66). Doch das ist kein Grund, den Präsenzunterricht zu schwän­zen. „Bei nied­ri­gen Inzidenzen ist jede Lehrkraft, die kei­ne Risikoperson ist, ver­pflich­tet, dass sie auch unge­impft Unterricht abhält.“«

Infantilisierung der Politik und Absurdität der Situation kom­men hier schön zum Ausdruck. Während Kinder und Jugendliche sich danach seh­nen, end­lich wie­der in die Schule zu kom­men, müs­sen grund­los ver­ängs­tig­te LehrerInnen am Schwänzen gehin­dert werden.

Author: aa