Spahn weist Kritik an Maskenpraxis zurück – und teilt gegen die SPD aus

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU hat sich zur erneuten Debatte um Masken geäußert. Am Montag sagte Spahn in Berlin, mit Vorwürfen gegen ihn, nicht EU-zertifizierte Masken in Umlauf gebracht zu haben, wolle vor allem die SPD von den eigenen schlechten Wahlergebnissen und Umfragewerten ablenken. Die Masken seien sicher: „Sie haben keine EU-Zertifizierung, aber sie sind beim Infektionsschutz sicher, und das ist das Entscheidende, um das es geht. Es war übrigens eine Idee des Arbeitsministeriums, selbst in einem Sonder-Kontingent an Obdachlose und Eingliederungshilfe Masken zu verteilen.“
„Und dann haben wir miteinander geschaut, welche Masken dafür infrage kommen. Und das waren eben aus unserer Sicht auch diese Masken, die den Infektionsschutz gewährleisten. Dann haben wir uns darauf geeinigt, diese Masken nochmals zusätzlich auf bestimmte Arbeitsschutz-Aspekte hin zu überprüfen. Hat sich herausgestellt, das würde Monate dauern. Und uns ging es um eine schnelle Hilfe. Und deswegen haben wir dann ja am Ende, und das ist vielleicht auch mal wichtig, FFP2-Masken in Deutschland im Auftrag des Ministeriums produziert, an die Einrichtungen versandt. Das ist das Ergebnis, dass man miteinander einmal schaut, welche Masken wir nehmen, das miteinander diskutiert und zu einem Ergebnis führt, das halte ich für normales Regierungshandeln. Dass man das anschließend so darstellt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Dankeschön.“
Spahn äußerte zudem, diese Kritik sage mehr über den Zustand der SPD aus als über die Qualität der umstrittenen Masken.