Play it again, Bill

Auch sol­che Nachrichten sol­len den Boden berei­ten für die ewi­ge Aufrechterhaltung von „epi­de­mi­schen Notlagen“:

»„Tödlichste Tier der Welt“ brei­tet sich in Deutschland aus 

Die Asiatische Stechmücke kann ernst­haf­te Erkrankungen wie das Dengue-Fieber über­tra­gen. Die Verbreitung in Deutschland der nur zehn Millimeter gro­ßen Insekten ist nicht mehr aufzuhalten.

Berlin | Bereits 2014 warn­te Microsoft-Gründer Bill Gates vor dem „töd­lichs­ten Tier der Welt“ – der Asiatischen Stechmücke. Jetzt hat sich die gefähr­li­che Mückenart auch in Deutschland aus­ge­brei­tet, vor allem in den süd­deut­schen Bundesländern.«
shz.de (4.6.)

Wissen das unse­re Fußballmillionäre da unten?

»Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) hat­ten nach Angaben von Werner hei­mi­sche Stechmücken bereits als Überträger des aus Afrika stam­men­den West-Nil-Virus iden­ti­fi­ziert. Dieses Virus kommt vor allem in Vögeln vor und gelang­te laut Robert Koch-Institut (RKI) durch sie auch nach Europa. In Südeuropa wird es seit vie­len Jahren im Sommer auf Menschen über­tra­gen. Erstmals 2019 habe das RKI auch fünf in Deutschland erfolg­te Infektionen mit dem Erreger bei Menschen regis­triert, bestä­tig­te RKI-Epidemiologin Christina Frank. „Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den bereits 20 Fälle des West-Nil-Fiebers gemel­det, dar­un­ter ein Todesfall. Wie schon 2019 waren Sachsen, Berlin und Sachsen-Anhalt betroffen.“

Beide Wissenschaftlerinnen ver­mu­te­ten eine weit­aus höhe­re Dunkelziffer. Da es bei Menschen kei­ne ein­deu­ti­gen Symptome gebe, wür­den nur die schwers­ten Fälle tat­säch­lich dia­gnos­ti­ziert, so Frank. Eine wei­te­re Ausbreitung des West-Nil-Virus sei nicht aus­zu­schlie­ßen.«

Noch fehlt Drosten in der Panikmaschine. Schon jetzt wird auch hier der Feind markiert:

»Vorläufer der Vogelgrippe-Viren, die schließ­lich in Deutschland gelan­det sei­en, hät­ten sich ver­mut­lich in Sibirien gebil­det. Die Afrikanische Schweinepest sei mitt­ler­wei­le eher eine eura­si­sche Schweinepest und habe sich zuletzt von Georgien aus ausgebreitet.«

Es wäre an der Zeit, daß die WHO die­se neu­en Gefahren nach dem Suaheli-Alphabet benannt (ich hof­fe, es gibt das).

Der mis­sing link für die, die noch nicht ver­stan­den haben, wird auch geliefert:

»Zoonosen wie Sars-CoV‑2 habe es schon immer gege­ben, sag­te Mettenleiter [Präsident des FLI]. Wenn man sich die Zahlen anse­he, wir­ke es aber so, als habe es in letz­ter Zeit mehr sol­cher Erreger-Übergänge von Tieren auf Menschen gege­ben. Das kann laut Mettenleiter an der wach­sen­den Weltbevölkerung lie­gen, die der­zeit bei knapp acht Milliarden Menschen lie­ge. „Das ist eine rie­si­ge Population von poten­zi­el­len Wirten für sol­che Erreger“. Damit stie­ge „rein sta­tis­tisch“ die Zahl der Kontakte zwi­schen Menschen und Tieren und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Überspringens.

Fledermäuse als Überträger von Sars-CoV‑2

Auch das Vordringen der Menschen in Lebensräume, die zuvor Tieren vor­be­hal­ten waren, spielt laut Mettenleiter ver­mut­lich eine Rolle. „Und dann natür­lich auch die Art und Weise, wie Menschen leben.“ Sars-CoV‑2 sei in der chi­ne­si­schen Millionenstadt Wuhan auf­ge­fal­len. Die Urbanisierung habe auf die Verbreitung sol­cher Erreger sicher­lich einen wich­ti­gen Einfluss. „Dann kommt natür­lich die Globalisierung mit dazu, und dann geht das gan­ze eben sehr viel schnel­ler, als wir das in der Vergangenheit gese­hen haben.“

Fledermäuse sei­en für Mettenleiter immer noch das wahr­schein­lichs­te natür­li­che Ursprungsreservoir von Sars-CoV‑2. Ob es einen Zwischenwirt gege­ben habe, wis­se man noch nicht. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass der Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen über­ge­sprun­gen ist.«

Author: aa