„Lange Nacht“: Kräftiges Lebenszeichen der Kirchen im Land

Wien (KAP) 400 Kirchen in fast ganz Österreich beteiligten sich am Freitag an der bereits 16. „Langen Nacht der Kirchen“. Die Verantwortlichen aus den einzelnen Diözesen zogen dabei durchwegs ein positives Resümee. Teilweise waren die Veranstaltung vor Ort zugänglich, teilweise nur online verfolgbar. Tausend Vor-Ort-Veranstaltungen und insgesamt fast 150 Streamings und Videos erwarteten die Besucher. Ein Schwerpunkt der Veranstaltungen war das Thema Schöpfungsverantwortung. Besucherzahlen wurden keine genannt, die Kirchenvertreterinnen und -vertreter zeigten sich aber jedenfalls mit dem Verlauf der ökumenischen Großveranstaltung sehr zufrieden.

Von einer „Langen Nacht der Lebensfreude und Begegnung“ war etwa in einer Aussendung der Diözese Linz zu lesen. An knapp 60 Orten in ganz Oberösterreich erwarteten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bei knapp 130 Veranstaltungen vielfältige Stunden der Inspiration, Begegnung und Muße.

Ein zufriedenes Resümee zog man auch in der Steiermark. Gertraud Schaller-Pressler, Leiterin der „Langen Nacht“ in der Diözese Graz-Seckau, sprach in einer Aussendung von einem „herzlichen Lebenszeichen der christlichen Kirchen“.

In der Erzdiözese Wien beteiligten sich 137 Kirchen an der „Langen Nacht“. Neben den geöffneten Kirchen sah das Programm auch mehrere Live-Streams vor. U.a. gab es Gespräche mit Kardinal Christoph Schönborn und P. Anselm Grün.

In der Erzdiözese Salzburg präsentiert sich die „Lange Nacht“ als digitale Veranstaltung – mit analogen „Lichtblicken“, die Kirchtürme der Innenstadt wurden während des Abends beleuchtet. Interessierte erwartete ein hochkarätiges Programm unter dem Motto „Achtung Welt“ mit kulturellen Highlights und gesellschaftspolitisch brisanten Diskussionen.

Die Römisch-katholische, Evangelische, Serbisch-orthodoxe und heuer erstmals die Neuapostolische Kirche öffneten in Tirol die Kirchentüren um boten zahlreichen Besuchern ein buntes Programm. Angesichts der Corona-Pandemie sei die Öffnung ein „hoffnungsvolles Zeichen“, so Bischof Hermann Glettler. Man solle merken: „Kirche lebt ihre Gastfreundschaft!“

In Kärnten fand die „Lange Nacht“ an 60 Orten mit insgesamt 160 Programmpunkten statt. „Nach der langen Zeit der Kontakteinschränkungen war es heuer besonders berührend, mit welcher Freude die BesucherInnen zu den Veranstaltungen gekommen sind“, so Iris Binder, Projektreferentin der „Langen Nacht“ in Kärnten in einer Aussendung.

In der Diözese St. Pölten waren 45 Kirchen an der „Langen Nacht“ beteiligt. „In einem kleineren Rahmen war trotzdem ein vielfältiges Programm möglich“, bilanzierte Michael Scholz, Projektleiter der „Langen Nacht“ in der Diözese St. Pölten.

Auch in Vorarlberg war die „Lange Nacht“ nicht zu überhören. In Bludenz erwartete die Besucher beispielsweise der Klanghimmel, 18 Glocken von acht Türmen, teils über 500 Jahre alt ertönten zu einem Glockenkonzert, einem einzigartigen Klangmeer. 46 Kirchen boten landesweit 184 Veranstaltungen.

Viele der Videos der „Langen Nacht“, die auf dem Portal „video.langenachtderkirchen.at“ abrufbar sind, bleiben auch noch länger online. (Alle Infos: www.langenachtderkirchen.at)

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