Karl Lauterbach: „Popstar bin ich leider nicht, dann hätte ich ein leichteres Leben, mehr Geld und mehr Freude“

„heute wichtig“ Karl Lauterbach: „Popstar bin ich leider nicht, dann hätte ich ein leichteres Leben, mehr Geld und mehr Freude“

Karl Lauterbach lächelt

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach: „Ich freue mich ehrlich gesagt, wenn es klappen sollte, wieder das Leben zu haben, was ich vorher hatte“

© Oliver Berg / dpa

Er ist manchmal Spielverderber, aber auch Mahner und das Gewissen. Und er ist eindeutig ein Popstar – obwohl er sich dagegen wehrt. Im „heute wichtig“-Podcast zu Gast: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.  

Der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach galt erst als der strenge Mahner. Nun fordert er Lockerungen zur Fußball-EM, macht mit beim satirischen Song von Carolin Kebekus und ist auch sonst mal für einen Spaß zu haben. Michel Abdollahi spricht mit ihm über Kommunikation in der Krise, Olaf Scholz und seine Sommerreisepläne. 

 

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

Podcast „heute wichtig“

Klar, meinungsstark, auf die 12: „heute wichtig“ ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern– und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer „heute wichtig“ hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Die Macht der Vorhersagen 

Außerdem im Podcast: Der deutliche Sieg der CDU bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt sorgt im politischen Berlin weiter für Gesprächsstoff.  Für den Ministerpräsidenten Reiner Haseloff von der CDU ist klar, wie sein Sieg zustande gekommen ist: Es habe daran gelegen, dass seine Partei so gut zusammengestanden hat. Und dass er sich so klar von der AfD abgegrenzt hat.   

Aber könnten nicht vielleicht auch die Umfragen vor der Wahl nachgeholfen und der CDU mit zu ihren 37 Prozent verholfen haben? Die Demoskop:innen hatten die Partei vorher bei unter 30 Prozent gesehen – mehrere von ihnen fast gleichauf mit der AfD. Von einem Kopf-an-Kopf-Rennen war allerorten zu hören und zu lesen.  

Und dann das: Fast 17 Prozentpunkte Abstand gibt es am Ende zwischen den beiden Parteien. Ob da wirklich kein Zusammenhang besteht? Im Podcast spricht Martin Schlak dazu mit Professor Thorsten Faas von der FU Berlin. Der Wahlforscher hat die Vorhersagen und den Ausgang der Wahl genau verfolgt.