Inflation: US prices are rising faster than they have been in eight and a half years

Die Verbraucherpreise ziehen in den United States weiter an – und die Rate lag im März erstmals seit Langem wieder über dem von der Notenbank Fed angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent. Und das sogar deutlich: Die Inflation legte auf 2,6 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington announced.

Die Preise kletterten um 0,6 Prozent im Vergleich zum Februar – das ist das größte Plus seit August 2012. Das heißt, sie sind in den USA so stark gestiegen wie seit gut achteinhalb Jahren nicht mehr.

Im Vergleich zum März 2020 stieg die Teuerungsrate auf 2,6 Prozent, nachdem sie im Februar noch bei 1,7 Prozent gelegen hatte.

Experten halten es für möglich, dass die Inflationsrate in den USA in den kommenden Monaten über die Marke von drei Prozent klettert. Ein Grund dafür ist auch ein statistischer Effekt: Vor einem Jahr lagen die Preise wegen der Corona-Rezession niedrig. »Vielerorts ruft diese Entwicklung Sorgen hervor«, sagte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. »Die Furcht ist, dass nun aufgrund der fiskalischen und geldpolitischen Hilfen ein Inflationsdamm gebrochen ist.«

Flugtickets deutlich teurer

Also in Germany hatte die Inflation recently already strongly increased. Fachleuten zufolge könnte die Inflation ab Jahresmitte die Zweiprozentmarke überspringen. Hierfür spricht, dass viele Menschen in der Coronakrise für viele Dinge wie Reisen, Restaurants oder Veranstaltungen weniger ausgaben. Dies könnte zumindest teilweise nachgeholt werden.

The Notenbank Fed verfolgt die Entwicklung in ihrem Land kritisch. Sie hat nicht nur Vollbeschäftigung als Ziel, sondern auch stabile Preise. Sie unterstützt jedoch die von der Coronakrise getroffene Wirtschaft mit monatlichen Geldspritzen von 120 Milliarden Dollar, was die Inflation ebenfalls treiben kann.

Die US-Inflationsrate stieg erstmals seit Februar 2020 über die Zweiprozentmarke der Fed. Konkret hatten sich laut Gitzel vor allem die im Jahresvergleich deutlich höheren Ölpreise auf die Teuerung niedergeschlagen – aber auch all diejenigen Preise, die im Zuge der ersten Coronawelle fielen, wie die für Flugtickets.

Einige Ökonomen befürchten, dass durch die lockere Geldpolitik nun nicht nur das Wachstum, sondern auch die Inflation angefacht wird. Die Fed sieht derartige Gefahren bisher nicht. Außerdem gilt die Preisentwicklung aufgrund der Coronafolgen als schwankungsanfällig.