„Inakzeptables Menschenbild“ Spahn in der Kritik – unbrauchbare Masken sollten an Obdachlose gehen

Wie tref­fend der Maler William Holman Hunt im Jahr 1854 für sein Bild „The Scapegoat (Der Sündenbock) – Ausschnitt“ die Farben schwarz-rot-gold gewählt hat!

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Auf tagesspiegel.de ist am 5.6. zu lesen:

»Einem Bericht des „Spiegel“ zufol­ge berei­tet Spahn die Vernichtung einer gro­ßen Zahl unbrauch­ba­rer Masken vor. Das Gesundheits­ministerium habe zwi­schen­zeit­lich aber vor­ge­habt, sol­che Masken an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger zu ver­tei­len, berich­te­te das Magazin weiter. 

„Diese Vorgänge im Bundesgesundheitsministerium sind unge­heu­er­lich und men­schen­ver­ach­tend«, sag­te SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil dem „Spiegel“. „Der Minister muss sich dazu schnellst­mög­lich erklä­ren, er kann hier nicht mit dem Finger auf ande­re zei­gen.“ Es sei „eine Grenze über­schrit­ten“.«

Ausgerechnet die Erfinder von Hartz-IV plus­tern sich hier auf, einem Einzelnen die Schuld zuzu­schie­ben für aso­zia­le Maßnahmen, die alle in den Bundesländern regie­ren­de Parteien bis heu­te mit­tra­gen. Die Drückerkampagnen zur „Impfung“ in angeb­lich „sozi­al schwa­chen“ Stadtteilen mit den als am wenigs­ten sicher gel­ten­den Stoffen wer­den quer­beet durch­ge­zo­gen. Der als Alternative zu Spahn gehan­del­te Lauterbach steht dem Original an Menschenverachtung in nichts nach.

Glaubwürdiger ist dage­gen die­se Stellungnahme:

»Auch der Sozialverband VdK Deutschland äußert im „Spiegel“ Kritik: Das Verhalten im Ministerium zeu­ge „von einem inak­zep­ta­blen Menschenbild“.«

Author: aa