Europäisches Gateway für Impfnachweise gestartet

»Die EU hat die tech­ni­sche Infrastruktur für den EU-wei­ten Austausch digi­ta­ler Impfzertifikate in Betrieb genom­men. „Über die­ses in nur zwei Monaten errich­te­te EU-Gateway kön­nen die im QR-Code der Zertifikate ent­hal­te­nen Sicherheitsfunktionen geprüft wer­den“, teil­te die EU-Kommission am Dienstag mit. Damit sei­en die tech­ni­schen Vorarbeiten für den digi­ta­len Impfnachweis auf EU-Ebene abgeschlossen…

Seit dem 10. Mai haben der Kommission zufol­ge bereits 22 Länder das Gateway erfolg­reich getes­tet. Die sie­ben Mitgliedstaaten Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Polen und Tschechien hät­ten sich schon am Dienstag an das Gateway ange­schlos­sen und damit begon­nen, EU-Zertifikate aus­zu­ge­ben. In Deutschland wird der digi­ta­le Impfnachweis, die soge­nann­te Covpass-App, in ver­schie­de­nen Bundesländern bereits getestet.

Der digi­ta­le Impfnachweis per Smartphone-App soll in Deutschland noch vor den Sommerferien den Bürgern zur Verfügung ste­hen. Der Impfnachweis soll EU-weit gül­tig sein und den tra­di­tio­nel­len Impfpass ergän­zen. In Kombination mit dem Personalausweis oder Reisepass soll per App eine voll­stän­di­ge Coronaimpfung oder ein nega­ti­ver Coronatest nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Auch von Covid-19 gene­se­ne Personen sol­len sich damit aus­wei­sen können.

Dazu wird jeweils ein QR-Code aus­ge­druckt, der über die App ein­ge­le­sen wer­den kann. Über ein Zertifikat, das auf Servern in Deutschland und über ein Gateway euro­pa­weit hin­ter­legt wird, soll die Authentizität des Nachweises über­prüft wer­den kön­nen. Die Apps sol­len in der Lage sein, meh­re­re Nachweise zu spei­chern und anzu­zei­gen, bei­spiels­wei­se von Eltern für ihre Kinder.

Das EU-Gateway wur­de von T‑Systems und SAP ent­wi­ckelt und ist im Rechenzentrum der Kommission in Luxemburg ange­sie­delt. Über das Gateway kön­nen die digi­ta­len Signaturen in den QR-Codes der Zertifikate geprüft wer­den, ohne dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wei­ter­ge­ge­ben oder gespei­chert wer­den.«
golem.de (1.6.)

Die gute Nachricht: Das wer­den sie noch weni­ger auf die Kette bekom­men als eine funk­tio­nie­ren­de und akzep­tier­te Nachverfolgungs-App.

Author: aa