Duftende Sondermarke für die Österreichischen Bundesgärten

Oberfläche riecht nach Rosen – Post würdigt 100-jähriges Bestehen der Österreichischen Bundesgärten mit eigener Briefmarke

Wien (OTS) Seit mehr als 100 Jahren gibt es die Institution der Österreichischen Bundesgärten. Sie sind beliebte Erholungsräume, die von den Einheimischen und Tourist*innen sehr geschätzt werden. Die Österreichische Post würdigt dieses besondere Jubiläum mit einer eigenen Sonderbriefmarke, die heute von Bundesministerin Elisabeth Köstinger und DI Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief & Finanzen der Österreichischen Post AG, vorgestellt wurde. Dazu wurde – zum Markenmotiv passend – ein eigenes Sonderpostamt vor dem Palmenhaus im Schönbrunner Schlosspark eingerichtet. Der Clou: Die Marke wurde mit einem speziellen Duftlack veredelt und verströmt den Geruch von Rosen.

„Die Bundesgärten sind auf der ganzen Welt als Sehenswürdigkeiten bekannt. Diese Postmarke ist ein Zeichen der großen Wertschätzung für die historischen Gärten, die auch für Wienerinnen und Wiener beliebe Naherholungsräume sind. Jede Postkarte und jeder Brief, die mit dieser Marke frankiert werden, zeigen auch, wie stolz wir auf unsere schönen Bundesgärten und ihr 100-jähriges Bestehen sind“, so Ministerin Elisabeth Köstinger, die vom Sonderpostamt aus persönlich die ersten Postkarten mit der neuen Marke verschickte.

„Die Österreichischen Bundesgärten sind seit über 100 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes eine blühende Institution, der wir nun mit einer ganz besonderen Briefmarke gratulieren dürfen. Mit dieser duftenden Sondermarke können sich alle das Gefühl eines Spaziergangs im Schönbrunner Schlosspark in die eigenen vier Wände holen oder einen duftenden Frühlingsgruß per Post versenden“, erklärt Post-Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief & Finanzen, DI Walter Oblin.

„Seit hundert Jahren ist es die zentrale Aufgabe der Österreichischen Bundesgärten, die Gärten und die Botanischen Sammlung als historisch, künstlerisch und ökologisch wertvolle Kulturgüter zu erhalten. Durch die Sonderbriefmarke wird diesem Kulturgut ein besonderes Augenmerk geschenkt“, so Katrin Völk, Direktorin der HBLFA Schönbrunn und der Österreichischen Bundesgärten.

Bitte rubbeln: Blumenduft am Briefumschlag

Das Markenmotiv zeigt das 1822 errichtete Palmenhaus im Schönbrunner Schlosspark, davor sind blühende Blumenbeete zu sehen. Wenn man vorsichtig an der Markenoberfläche rubbelt, verströmt sie den Duft von Rosen. Der Grafikentwurf der Briefmarke stammt von Anita Kern.

Die Sondermarke besitzt einen Nennwert von 4,30 Euro und wurde 212.000-mal aufgelegt. Sie ist in allen Postfilialen, unter onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post (Telefon: +43 577 67 – 95095; E-Mail: sammler-service@post.at) erhältlich.

Österreichische Bundesgärten

Seit dem Ende der Habsburgermonarchie stehen die ehemaligen Kaisergärten – der Schlosspark Schönbrunn, der Augarten, die Gärten des Belvederes, der Burg- und der Volksgarten in Wien sowie der Innsbrucker Hofgarten und der Schlosspark von Ambras in Tirol – im Eigentum der Republik Österreich. 1921 wurden sie unter der heute bekannten Institution der Bundesgärten in einer Verwaltung zusammengefasst.

Die Aufgaben haben sich über die Jahrhunderte geändert und gewandelt. Waren die Pflanzen zunächst Bestandteile der kaiserlichen Kunstsammlungen und die Gärten nur einem ausgesuchten Personenkreis zugänglich, sind die denkmalgeschützten Anlagen der Österreichischen Bundesgärten heute wichtiger Freiraum in der Stadt, ökologischer Rückzugsort und gehören zu den meistfrequentierten Tourist*innenzielen. Die sieben Bundesgärten sind dem Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zugeordnet.

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