Doku über den israelischen Bildhauer Dani Karavan

Beton mitten in der israelischen Wüste. Das Negev-Monument, ein Erinnerungsort für gefallene jüdische Kämpfer ist eine der vielen Arbeiten des Bildhauers Dani Karavan. Er sah sich als „Schneider“, arbeitete nur für vorher ausgehandelte Budgets und mit Material, das man sich von ihm wünschte. Solche Auftragsarbeiten hat Karavan in den vergangenen Jahrzehnten auf der ganzen Welt hinterlassen: in Asien, in Israel und Europa. An der spanisch-französischen Grenze, in Portbou, erinnert sein Environment „Passagen“ an den deutschen Philosophen Walter Benjamin. In Köln schuf er den Platz „Ma´alot“, in Berlin entstand das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Dani Karavan sah sich als Nomade, zog von Projekt zu Projekt. Jetzt ist er in seinem Geburtsort Tel Aviv gestorben.