Aus „Dia gilt“ wird „digital“

Was nicht digi­tal ist, taugt auch nichts. Deshalb fin­den ja auch Pilotprojekte mit dem „digi­ta­len Impfpaß“ statt (der aus­ge­druckt wird…). Noch bes­ser ist der digi­ta­le Test:

https://www.covidtestonline.de/

Und das zum Schnäppchenpreis:

https://www.covidtestonline.de/

Noch güns­ti­ger ist die Konkurrenz, schlap­pe 9,99 Euro mit „Sicherheits-Siegel“:

https://www.onlineschnelltest.de/buergertest/

rp-online.de hat den gro­ßen Vergleichstest der bei­den Angebote gemacht (Bezahlschranke):

»Der Schnelltest läuft in Eigenregie – aller­dings unter Anleitung und vor der Videokamera. Testdurchführung und Ergebnis wer­den dabei durch medi­zi­nisch geschul­tes Personal begut­ach­tet und –sofern sie sicht­bar und kor­rekt vor der Kamera statt­ge­fun­den haben – zer­ti­fi­ziert. Damit ist das Testen sowohl für Kinder wie auch Erwachsene von über­all aus möglich.

Was brauche ich für den Online-Coronatest?

Es ist nicht viel Vorbereitung nötig. Wer ein video- und inter­net­fä­hi­ges Handy, Tablet oder einen Laptop und einen Schnelltest zur Hand hat, kann grund­sätz­lich loslegen.

Wie läuft der Online-Test ab?

Ganz gleich für wel­ches der bei­den digi­ta­len Testverfahren man sich ent­schei­det, ist zunächst eine ein­ma­li­ge Online-Registrierung nötig, bei der man sich ähn­lich wie bei der Online-Eröffnung eines Bankkontos oder beim Online-Abschluss eines Mobilfunk-Vertrages per Video-Ident-Verfahren mit dem Ausweis oder Reisepass iden­ti­fi­ziert. Danach wird man durch die Testung hin­durch­ge­führt. Wichtig ist, dass die Testkits erst nach dem Start der Videofunktion geöff­net wer­den dür­fen und die Testutensilien die gan­ze Zeit über im Aufnahmebereich sicht­bar blei­ben. So schlie­ßen die Anbieter Manipulationen an Testflüssigkeit, Wattestäbchen und Teststreifen aus. Der nord­rhein-west­fä­li­sche Online-Anbieter sichert das Verfahren zusätz­lich durch das Anbringen eines Testsiegels. Dieses muss vor­ab online bestellt wer­den und wird vor Beginn der Selbsttestung vor der Kamera auf der Testkassette ange­bracht, von der spä­ter das Ergebnis abge­le­sen wird. Dieses Siegel kann nicht ent­fernt wer­den, ohne dass man es beschädigt.

Danach geht es bei bei­den Online-Tests an die Probenentnahme aus der Nase. Die Probe wird mit der bei­geleg­ten Flüssigkeit Im Testkit ver­mischt und auf ein mar­kier­tes Feld der Testkassette getropft. Nach der ange­ge­be­nen Wartezeit von 10–15 Minuten wird nun ein­mal die Testkassette gut sicht­bar in die Kamera gehal­ten. Geschultes Personal wer­tet dann den Test aus. Ist alles kor­rekt abge­lau­fen, kommt das zer­ti­fi­zier­te Testergebnis per Mail.…

Nachteil bei­der Online-Tests: Während die Testung an vie­len Testzentren min­des­tens ein­mal wöchent­lich – oft aber auch mehr­mals – kos­ten­los sind, sind bei­de Online-Testungen der­zeit kos­ten­pflich­tig. Wer sich für den Online-Schnelltest ent­schei­det, muss der­zeit bei www.onlineschnelltest.de 9,98 Euro bezah­len. Hinzu kom­men die Kosten für die der Testsicherheit die­nen­den Klebesiegel. Ihr Preis: im 5‑er-Pack 3,50 Euro (20 Siegel 7,90 Euro). Beim Konkurrenzanbieter www.covidtestonline.de kos­tet die Testung 14,90 Euro (Stand 26.5.2021). Beide Anbieter ver­han­deln der­zeit bei Land und Bund, um die Tests als kos­ten­lo­se Bürgertests anbie­ten zu können…

Bei einem posi­ti­ven Ergebnis besteht der Verdacht einer Corona-Infektion. Darum wird das Ergebnis auto­ma­tisch an das zustän­di­ge Gesundheitsamt über­mit­telt. In die­sem Fall schafft, wie bei jeder posi­ti­ven Schnell-Testung, ein PCR-Test Klarheit. Hier hel­fen der Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung unter der Nummer 116 117 wei­ter.«

Das dürf­te dann doch ein gra­vie­ren­der Nachteil sein.

Author: aa